HNO Rapperswil


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Nase und Nebenhöhlen

Angebot

Bei behinderter Nasenatmung gibt es verschieden Beschwerdemuster mit typischen Ursachen

  • Die Nase ist einseitig konstant zu: Nasenscheidewandverkrümmung, Nasenfremdkörper (Kinder!), Neubildungen von Gewebe (Tumor?), einseitige Nebenhöhlenentzündung.
  • Die Nase ist beidseits oder wechselnd zu: allergische Erkrankungen, überreagierende Schleimhaut, Abhängigkeit von abschwellenden Nasentropfen.
  • Die Nase ist auf beiden Seiten konstant zu: akuter und chronischer Schnupfen, Nebenhöhlenentzündung, Nasenpolypen, bei Kindern: vergrösserte Rachenmandeln.

Die Beobachtung weiterer Beschwerden wie Nasensekret, Nies- und Juckreiz, Krustenbildung und Nasenbluten, Geruchsstörung, Kopfschmerzen, Nacken- und Gesichtsschmerzen kann auf die Ursache hinweisen und zusammen mit einer sorgfältigen Untersuchung zur Diagnose und somit zur gezielten Behandlung führen...

Eine Rhinosinusitis (die Entzündung der Nase und der Nebenhöhlen, Stirnhöhlenentzündung, Kieferhöhlenentzündung) entsteht meist nach einem Schnupfen bzw. aufgrund einer Erkältung.
Die
Nase ist verstopft und läuft meist gelblich, im akuten Fall bestehen oft auch auch Schmerzen, auch eine Geruchsminderung kann die anderen Beschwerden begleiten.
Die chronische Entzündung mit Beschwerden von 3 Monaten und mehr ist meist nicht mehr schmerzhaft.
Der HNO-Arzt wird in diesen Fällen die Nase
genau untersuchen. V.a. eine Nasenspiegelung (Nasenendoskopie, Nasenfernsehen) gibt Aufschluss über weitere Fragen wie Polypen, Eiterstrassen, Nasenscheidewandverkrümmungen, Gewebsneubildungen, Zeichen anderer Krankheiten wie Allergie, Pilzbefall und anderes.
Die
Behandlungsmöglichkeiten erstrecken sich von einfachen Nasenduschen zur Schleimlösung und Abschwellung, Kortisonsprays und weitere lokale Massnahmen bis zu stärkeren Mitteln und aber auch operativen Eingriffen.
Warnsignale für
Komplikationen sind Probleme mit den Augen (Sehstörung, Schwellung, Schmerzen), schwere Kopfschmerzen und Schwellung über der Stirne. Dies sind Notfälle, welche sofort weiter geklärt und behandelt werden sollten.

Fazit:

  • Vor weiteren Massnahmen ist eine sorgfältige Befragung und Abklärung wichtig.
  • Oft können Antibiotika vermieden werden!
  • Nicht jeder Gesichtsschmerz bedeutet eine Nebenhöhlenvereiterung!
  • Eine chronische Beschwerdesituation (12 Wochen und mehr) sollte fachärztlich geklärt werden.
  • Bei drohenden Komplikationen schnell handeln!






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